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Ist nackt schlafen gesund? Wir klären auf! 

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Schlechter Schlaf kann viele Ursachen haben: Die Raumtemperatur, die Qualität der Matratze, das Material der Bettwäsche, Lichtquellen im Zimmer, etc. Doch wusstest du, dass auch Pyjamas und Co. unsere Schlafqualität beeinflussen können? Bei sommerlich heißen Temperaturen wird einem unter der Bettdecke sehr schnell warm. Gerade dann ist es verlockend, nicht nur die Daunendecke, sondern auch den Schlafanzug vom Bett zu verbannen. Immer wieder heißt es, dass nackt schlafen gesund ist. Doch ist es wirklich so gut für unsere Gesundheit, ganz nackig zu schlafen? Wir haben für euch die Vor- und Nachteile des Nacktschlafens recherchiert und herausgefunden, wann ihr lieber ohne Pyjama ins Bett gehen solltet.

Ist nackt schlafen gesund? Das sind die Vorteile

1. Nackt schlafen sorgt für einen besseren Schlaf

Um überhaupt einschlafen bzw. durchschlafen können, muss unsere Körpertemperatur etwas geringer sein als im Wachzustand. Wenn du mit Schlafanzug schläfst, machst du es deinem Körper nicht gerade leicht, runterzukühlen. Da uns der Stoff auf der Haut zusätzlich wärmt, ist es für unseren Körper ein größerer Aufwand, die Körpertemperatur konstant zu halten. So wird unser natürlicher Schlafrhythmus gestört und wir wachen häufiger auf. Schläfst du hingegen nackt, steigt deine Körpertemperatur nicht mehr an, als unbedingt notwendig.

2. Nackt schlafen macht schlank

Wer nackt schläft, tut tatsächlich etwas für seine Figur. Nachts befindet sich unser Körper im Regenerations- und Entspannungsmodus, weshalb auch unser Stoffwechsel eine Pause macht. Doch wenn der Pyjama zwickt oder es viel zu heiß ist, wälzen wir uns die halbe Nacht im Bett herum. Dabei schüttet unser Körper jede Menge vom Stress-Hormon Cortisol aus, das für einen gesteigerten Appetit sorgt. Wer ohne Pyjama schläft, schläft automatisch ruhiger und kann so sein Körpergewicht leichter halten.

3. Nackt schlafen schützt vor Infektionen

Vor allem Frauen die häufiger mit Pilzinfektionen zu kämpfen haben, sollten ab sofort ohne Höschen schlafen. In der feucht-warmen Umgebung des enganliegenden Höschens fühlen sich Bakterien nämlich ganz besonders wohl. Wenn wir nackt schlafen, wird auch der empfindliche Intimbereich viel besser durchlüftet und Bakterien haben kaum eine Chance, sich zu vermehren. So können Infektionen gar nicht erst entstehen.

4. Nackt schlafen macht jung

Im Adamskostüm zu schlafen macht tatsächlich auch jung und schön. Damit sich unser Körper nachts optimal regenerieren und Zellen erneuern kann, ist ein gesunder Schlaf-Wach-Rhythmus die Voraussetzung. Unser Körper produziert nur dann genug vom Schlaf-Hormon Melatonin, wenn er nicht daran gehindert wird, die Körpertemperatur angenehm kühl zu halten. Deshalb wird bei Nacktschläfern viel mehr Melatonin ausgeschüttet, welches als Anti-Aging Mittel gilt. Melatonin sorgt nicht nur für einen erholsamen Schlaf, sondern bindet auch freie Radikale, die für den Hautalterungsprozess verantwortlich sind.

Nackt schlafen gesund für Beziehungen
Nackt schlafen fördert die Intimität

5. Nackt schlafen stärkt Beziehungen

Tatsächlich wird auch deine Beziehung davon profitieren, wenn du nackt schläfst. Wenn man sich an die nackte Haut seines Partners kuscheln kann, schüttet der Körper das „Liebeshormon“ Oxytocin aus. Durch die gesteigerte Intimität fühlen wir uns viel stärker mit unserem Partner verbunden. Gleichzeitig steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Schäferstündchen kommt. Auch das soll ja bekanntlich so manche Wunder in einer Beziehung bewirken.

6. Nackt schlafen steigert das Selbstbewusstsein

Wer nackt schläft, bekommt ein viel besseres Körpergefühl. Wenn wir nackt im Bett liegen, fühlen wir uns automatisch attraktiver und sexier. Denn wer kann schon von sich behaupten, dass er sich im Oversized-Schäfchen-Pyjama besonders sexy fühlt?

Ist nackt schlafen gesund? Das sind die Nachteile

1. Nackt schlafen fördert Erkältungen und Zerrungen

Viele Argumente sprechen dafür, dass nackt schlafen gesund ist. Doch es gibt auch ein paar Nachteile auf die man achten sollte. Man sollte wirklich nur unbekleidet ins Bett gehen, wenn es draußen richtig warm ist. Da es nachts doch relativ stark abkühlt, ist es ohne Bekleidung wahrscheinlicher, dass wir uns durch die kühle Luft eine Erkältung holen. Auch muskuläre Verspannungen kommen bei Nacktschläfern häufiger vor. Wenn du ins Bett gehst, schwitzt du und deckst dich ab. Im Laufe der Nacht kühlt dein Körper dann so stark ab, dass du einige Zeit später halb erfroren aufwachst. Während wir uns in der Tiefschlafphase befinden, ist unser natürliches Thermostat nämlich außer Kraft gesetzt. Mit einem Pyjama bekleidet ist das Ganze nur halb so schlimm, da dieser uns doch ein wenig wärmt.

2. Nackt schlafen ist unhygienisch

Wenn wir nachts einen Pyjama tragen, fängt der Stoff unsere Körperflüßigkeiten auf, die wir nachts ausscheiden. Wenn wir nackt schlafen, landen diese natürlich direkt in den Bettlaken. Deshalb müssen Nacktschläfer ihre Bettwäsche viel häufiger wechseln als diejenigen, die einen Pyjama oder ein Nachthemd tragen. Um unangenehme Gerüche im Schlafzimmer zu vermeiden, sollte diese ca. 2 Mal pro Woche gewaschen werden. Das kostet natürlich zusätzlich Zeit und Geld.

 

 

 

 

 

 

 

 

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